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FBA-Prep selbst machen oder auslagern?

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Am Anfang ist FBA-Prep schnell erledigt: ein paar Kartons im Flur, Etiketten aus dem Drucker, abends noch schnell die Sendung anlegen. Mit dem Wachstum wird daraus ein zweiter Job. Irgendwann stellt sich die Frage: selbst weitermachen oder an ein Prep Center abgeben? Hier sind die Punkte, an denen du die Entscheidung festmachen kannst.

Was FBA-Prep eigentlich umfasst

Prep ist alles, was zwischen deinem Lieferanten und dem Amazon-Lager passiert: Ware annehmen und prüfen, Artikel mit FNSKU-Etiketten versehen, bei Bedarf in Polybeutel oder Luftpolsterfolie verpacken, Bundles bilden, Kartons packen und beschriften, die Sendung anlegen und an Amazon schicken. Welche Vorbereitung ein Produkt braucht, gibt Amazon in seinen Verpackungs- und Prep-Richtlinien vor – sie ändern sich gelegentlich, deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick in Seller Central.

Selbst machen: die versteckten Kosten

Deine Zeit

Die größte Position taucht in keiner Rechnung auf. Mach den Test: Stopp einen Monat lang, wie lange Wareneingang, Etikettieren, Packen und Sendungen anlegen dauern. Ein Beispiel: Brauchst du pro Artikel 30 Sekunden, sind das bei 1.000 Artikeln rund 8,3 Stunden – ohne Kartons, Sendungsanlage und Fahrten. Diese Zeit fehlt dir für Einkauf, Listings und Marketing.

Fehler beim Amazon-Wareneingang

Falsche oder schlecht lesbare Etiketten, Kartons außerhalb der Vorgaben oder fehlende Schutzverpackung führen zu Problemen bei der Annahme. Je nach Fall berechnet Amazon zusätzliche Gebühren, verzögert die Einbuchung oder lehnt Ware ab. Jeder Tag, an dem dein Bestand nicht verfügbar ist, kostet Umsatz und Ranking.

Platz

Paletten im Keller, Kartons in der Garage, Verpackungsmaterial im Büro – Platz kostet auch dann Geld, wenn du ihn nicht extra mietest. Spätestens wenn größere Lieferungen kommen, wird es eng.

Material und Abhängigkeit

Etikettendrucker, Etiketten, Polybeutel, Kartons, Klebeband, Waage – das alles musst du kaufen, lagern und nachbestellen. Dazu kommt ein Risiko, das viele unterschätzen: Wenn nur du weißt, wie das Prep läuft, steht der Nachschub still, sobald du krank bist oder Urlaub machst. Ein leerer FBA-Bestand kann deinem Ranking schaden, und es dauert, bis es sich davon erholt.

Wann Selbermachen sinnvoll bleibt

Ehrlich gesagt: Ganz am Anfang, mit wenigen Artikeln und kleinen Mengen, kann es sinnvoll sein, das Prep selbst zu machen. Du lernst die Amazon-Vorgaben kennen und verstehst, was dein Produkt braucht. Das hilft dir später auch bei der Zusammenarbeit mit einem Prep Center. Wichtig ist nur, den Punkt nicht zu verpassen, an dem aus dem Lernen ein Bremsklotz wird.

Ab wann sich Auslagern lohnt

Es gibt keine feste Grenze, aber klare Signale. Wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkennst, solltest du rechnen:

  • Prep frisst regelmäßig mehrere Stunden pro Woche
  • Lieferungen kommen palettenweise und du hast keinen passenden Platz
  • Es gab schon Probleme beim Amazon-Wareneingang
  • Du willst Bundles, Beileger oder Umverpackungen, schaffst sie aber nicht selbst
  • Du verkaufst zusätzlich über FBM oder deinen Shop und brauchst einen gemeinsamen Bestand
  • Urlaub oder Krankheit würden deinen Nachschub stoppen

Beispielrechnung: 1.000 Artikel im Monat

So sieht ein Monat bei uns aus, wenn du 1.000 Artikel vorbereiten lässt. Annahmen: alle Artikel bekommen ein FNSKU-Label, 300 davon zusätzlich einen Polybeutel, die Ware geht in 4 Aufträgen mit insgesamt 20 Kartons an Amazon, und 2 Paletten liegen als Reserve im Lager.

  • Grundgebühr inkl. Software und Support: 99,00 €
  • Pick: 1.000 × 0,50 € = 500,00 €
  • FNSKU-Labeling: 1.000 × 0,80 € = 800,00 €
  • Polybeutel: 300 × 0,20 € = 60,00 €
  • Pack-Gebühr: 4 Aufträge × 1,50 € = 6,00 €
  • Kartons: 20 × 2 € = 40,00 €
  • Pre-FBA-Versand: 20 × 2 € = 40,00 €
  • Lagerung: 2 Paletten × 12,50 € = 25,00 €

Summe: 1.570,00 € im Monat, also 1,57 € pro Artikel – netto zuzüglich MwSt. Besondere Materialien rechnen wir nach Absprache ab.

Stell diesen Betrag deinem eigenen Aufwand gegenüber: deine Stunden mal dem Wert, den eine Stunde für dein Business hat, plus Material, Platz und das Risiko von Fehlern beim Wareneingang. Liegt dein Wert deutlich darüber, lohnt sich das Auslagern.

Worauf du bei einem Prep Center achten solltest

  • Feste, nachvollziehbare Preisliste statt Pauschalen
  • Erfahrung mit Amazon-Vorgaben und klare Rückmeldung bei Problemen
  • Zusatzleistungen wie Bundles, Beileger und Umpacken aus einer Hand
  • Anbindung an deine Systeme, damit Bestände stimmen
  • Möglichkeit, aus demselben Bestand auch FBM oder deinen Shop zu bedienen
  • Direkte Ansprechpartner statt Ticketsystem

Bei uns kannst du klein anfangen: zum Beispiel erst eine Produktlinie abgeben und den Rest später nachziehen. So siehst du ohne großes Risiko, ob es passt.

Rechne es für deine Ware durch

Alle Positionen findest du auf Preise FBA-Prep. Im Kostenrechner trägst du deine Mengen ein und siehst sofort, was FBA-Prep bei uns kostet. Mehr zum Ablauf steht auf der Seite FBA-Prep.

Gib das Prep ab.

Schick uns deine Produkte und Mengen. Wir sagen dir, was FBA-Prep für dich kostet.